Fabio Silva macht Werbung für sich, Nico Schlotterbeck gelingt Comeback: BVB, Noten und Einzelkritiken von Borussia Dortmund gegen den SC Paderborn 07 | Goal.com Deutschland

Şu adreste yayınlandı 12 Sep 2026 | Okuma zamanı: 1 dakikaFabio Silva macht Werbung für sich, Nico Schlotterbeck gelingt Comeback: BVB, Noten und Einzelkritiken von Borussia Dortmund gegen den SC Paderborn 07 | Goal.com Deutschland

Die Tore für den BVB schossen Fabio Silva (5.) und der eingewechselte Felix Nmecha per Doppelpack (80., 89.). Hier geht es zum Spielbericht.

Paderborn tauchte zwar viel zu oft vor oder in seinem Strafraum auf, wirklich geprüft wurde der Torhüter aber nicht. Note: 3,5.

Der Franzose fügte sich im Spielaufbau mit zwei klaren Fehlpässen ein. In der Folge einigermaßen stabil, auch wenn er manches Mal aggressiver auf den Ballführenden hätte schieben können und kleinere Schlampigkeiten einbaute. Note: 4.

Bestätigte seine gute Form ein weiteres Mal und hatte als zentraler Spieler der Abwehrkette alles im Griff. Anton coachte und dirigierte viel, bestach durch eine gute Antizipation und zeigte sich körperlich robust in den Duellen. Note: 2,5.

Der linke Innenverteidiger feierte nach 84 Tagen Verletzungspause sein Comeback direkt in der Startelf und tat das mit einer souveränen Leistung. In Halbzeit eins gewann Schlotterbeck alle seine sieben Zweikämpfe, am Ende gestaltete er acht von neun siegreich. Es ist eine gute Nachricht für den BVB, dass Schlotterbeck wieder zurück ist. Note: 2,5.

Fünf Fehlpässe in den ersten 45 Minuten sind etwas zu viel. Ryerson hatte Schwierigkeiten, unter Paderborns Mann-gegen-Mann-Druck spielerische Lösungen gegen das Pressing zu finden. Offensiv spulte der Norweger das gewohnte Programm mit einigen Flankenläufen ab, holte auch Eckbälle heraus, wurde aber nicht wirklich auffällig. Note: 4.

Dem Engländer kam es mit Veerman an seiner Seite deutlich entgegen, defensiv nicht der einzige zentrale Mittelfeldspieler zu sein. Konzentrierte sich auf das, was er kann und tat das gegen den Ball sehr ordentlich. Sendete auch Impulse Richtung Offensive, wie etwa bei seinem Kopfball in der 59., der nur knapp links vorbeiging. So muss es weitergehen. Note: 2,5.

Der Niederländer kam erstmals in der Bundesliga von Beginn an zum Einsatz. Veerman ist schon jetzt das lange vermisste Metronom im Dortmunder Spiel, das Ruhe am Ball bewahrt und auch in Drucksituationen kluge Pässe spielt. In der 17. scheiterte er im Strafraum mit einem etwas abgefälschten Direktschuss an Torwart Noll. Note: 2,5.

Ohne seine Balleroberung kurz vor dem Strafraum und den Pass auf Guirassy wäre das 1:0 nicht gefallen. Defensiv insgesamt mit einer tollen, aufmerksamen Vorstellung. In den ersten 45 Minuten hatte Svensson keines seiner fünf direkten Duelle verloren, nach 90 war er mit einer Quote von 91 Prozent bester Zweikämpfer auf dem Feld. Note: 2,5.

Der Leihspieler des FC Arsenal stand zum ersten Mal für den BVB in der Startelf. Kam bis zur Pause zwar auf vier Balleroberungen, Nwaneri benötigte jedoch einige Zeit, um offensiv auf Temperatur zu kommen. Er versuchte viel und hatte mit zunehmender Spieldauer häufiger seine Füße im vorderen Drittel im Spiel. In der 59. spielte ihn Guirassy im Strafraum frei, doch Keeper Noll wehrte seinen Versuch ab - da war mehr drin. Note: 3,5.

Silva durfte erstmals seit dem 29. Spieltag der Vorsaison zusammen mit Guirassy von Anfang an auflaufen. Das hatten sich beide zuletzt verdient und es dauerte auch nur fünf Minuten, bis aus dem Zusammenspiel der beiden das 1:0 entstand. Silva blieb vor Keeper Noll eiskalt und schob gekonnt ein. Der Portugiese hat damit bereits am 3. Spieltag so viele Bundesligatore erzielt wie im gesamten Vorjahr. Davon ab sehr umtriebig, rochierte viel, gut im Umschaltspieler und der Ballführung, zweikampf- und dribbelstark - das war Werbung für mehr. Note: 2.

Der Stürmer schaltete nach Svenssons Balleroberung schnell und spielte direkt den Steilpass, der Silva auf den Weg zum 1:0 schickte. Anschließend nicht mehr viel beteiligt, aber noch in Hälfte eins mit zwei (deutlichen) Abseitstreffern. In der 62. und 80. Minute verwehrte ihm jeweils eine starke Noll-Parade seinen Treffer. Note: 2,5.

Carney Chukwuemeka (ab 65.): Silva machte für ihn Platz. Der österreichische Nationalspieler rückte auf den linken Flügel, tummelte sich aber auch situativ im Zentrum und wollte sich zeigen. Das gelang nur so halb, Entscheidendes ging von Chukwuemeka nicht aus. Note: 3,5.

Felix Nmecha (ab 65.): Wurde für Veerman eingewechselt und schaffte es nicht auf Anhieb, das teils unruhige Spiel zu beruhigen. Das gelang erst durch seine starke Einzelleistung, mit der er unter Zuhilfenahme des linken Innenpfostens das 2:0 erzielte. Kurz darauf setzte er noch einen oben drauf und traf per sehenswertem Seitfallzieher zum Endstand. Note: 2.

Marcel Sabitzer (ab 65.): Kam positionsgetreu für Nwaneri und spielte ordentlich. In der 84. hob er den Ball nach Guirassy-Vorarbeit frei vor dem Kasten an die Latte hob. Dazu kam die Vorarbeit zum 3:0 von Sabitzer. Note: 2,5.

Maximilian Beier (ab 77.): Ryerson ging für ihn runter, drei Minuten später legte er Nmecha das entscheidende 2:0 auf. Keine Bewertung.

Ramy Bensebaini (ab 77.): Ersetzte nach Verletzungspause Kapitän Schlotterbeck. Aus seiner Balleroberung entstand das 3:0. Keine Bewertung.


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