FC Bayern München will Felipe Chavez wohl erneut verleihen: Spannende Option mit Thomas Müller und Mats Hummels? | Goal.com Deutschland

Der FC Bayern München peilt für das in der Vorbereitung überzeugende Mittelfeldtalent Felipe Chavez offenbar eine erneute Leihe an.
Wie die Bild berichtet, stehen die Interessenten dabei Schlange. Allen voran der 1. FC Magdeburg klopft demnach bei Chavez an und mit Eintracht Braunschweig sowie dem 1. FC Heidenheim seien zwei weitere Zweitligisten in der Verlosung, heißt es.
Heidenheim konnte sich erst vor kurzem hautnah ein Bild von den Qualitäten des 19-Jährigen machen. Beim 4:2-Testspielsieg der Bayern beim FCH vergangene Woche stand Chavez in der Startelf, überzeugte und glänzte mit der traumhaften Verwandlung eines Freistoßes aus gut 20 Metern, den er selbst herausgeholt hatte, zum zwischenzeitlichen 1:1.
Bayern hatte Chavez Anfang Februar schon einmal verliehen, bei Bundesligist 1. FC Köln kam das FCB-Eigengewächs allerdings nicht wie gewünscht zum Zug und verbuchte lediglich sieben Jokereinsätze für den FC. Zurück an der Säbener Straße machte Chavez dann aber in der gesamten Vorbereitung auf sich aufmerksam und hinterließ einen guten Eindruck, angesichts der enormen Konkurrenz im Mittelfeldzentrum des Rekordmeisters ist die Aussicht auf regelmäßige Einsatzzeit dennoch gering. Daher haben sich Verein und Spieler laut Bild nun dazu entschieden, bis zum Ende des Sommertransferfensters Anfang September noch eine erneute Leihe einzutüten.
Neben den interessierten Zweitligisten bringt die Bild dabei noch eine weitere, ziemlich spannende Option ins Gespräch. Laut des Berichts arbeitet nämlich auch der portugiesische Erstligist Estrela Amadora daran, sich vorübergehend mit Chavez zu verstärken. Und seit Dienstag ist offiziell, dass sich eine Investorengruppe um die vier ehemaligen Bayern-Stars Thomas Müller (jetzt Vancouver Whitecaps), Mats Hummels (Karriereende), Yann Sommer (Club Brügge) und Lucas Hernandez (Paris Saint-Germain) bei Estrela Amadora eingekauft hat. 90 Prozent des Gesellschaftskapitals soll die Gruppe laut der portugiesischen Zeitung A Bola für 40 Millionen Euro erworben haben.
Müller, Hummels und Co. seien dabei in erster Linie als strategisch agierende Investoren angedacht und sollen den Verein aus einer Vorstadt Lissabons mit ihrer Expertise, ihrer Reichweite und ihrem Netzwerk voranbringen. Treibende Kraft hinter dem Einstieg der großen Namen bei dem international eher unbekannten Klub ist zudem mit Johannes Mösmang ein Mann, der an der Säbener Straße bestens bekannt ist. Der 35-Jährige war seit 2016 als Player-Manager für die Bayern tätig und ist nun fortan Präsident von Estrela Amadora.
Die Drähte zwischen dem Tabellen-15. der vergangenen Saison in der Liga Portugal und dem FCB sind künftig also eng, was eine Chavez-Leihe nach Amadora begünstigen könnte. Erst Mitte Juli war zudem mit Lovro Zvonarek ein weiteres Mittelfeldtalent für 1,5 Millionen Euro Ablöse von Bayern zu Estrela gewechselt.
Chavez kam 2019 als Zwölfjähriger vom FC Augsburg in den Nachwuchs des FCB, für die erste Mannschaft lief er bislang zweimal jeweils wenige Minuten lang auf. Im Januar 2026 hatte er beim 8:1 gegen Wolfsburg mit einem Kurzeinsatz sein Bundesliga-Debüt gefeiert, kurz vor der Leihe nach Köln wurde er dann auch Ende Januar beim 1:2 gegen Augsburg eingewechselt. Trotz der noch geringen Profierfahrung ist Chavez, Sohn einer deutschen Mutter und eines Vaters aus Peru, bereits peruanischer A-Nationalspieler. Im Oktober 2025 hatte der Youngster debütiert und beim 1:2 im Test gegen Chile sein bisher einziges Länderspiel absolviert.
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